Die Macht der 101 Fragen

Stelle Dir bitte vor, Du hast gerade die Aufgabe bekommen, 10 gute Ideen aufzuschreiben, wie Du (noch) mehr Freude an der Arbeit bekommen kannst.

Du setzt dich hin, die ersten drei bis fünf Ideen fallen Dir sofort ein, dann dauert es etwas, aber nach gar nicht langer Zeit kommen die restlichen fünf Ideen dazu und Du bist fertig.

Jetzt eine ähnliche Aufgabe, mit einer „etwas“ anderen Anforderung. Du sollst 101 Ideen formulieren.

Zunächst schüttelst Du vehement den Kopf. Viiiiel zu viel. Das schaffe ich nie!

Doch Dein Coach lässt nicht locker, Du setzt dich dran.

Am Anfang läuft es wie oben beschrieben. Die ersten 10 Ideen sind schnell zusammen. Dann wird es zähflüssiger. Dir schießen die einen oder anderen Ideen-Bruchstücke durch den Kopf, aber irgendwie magst Du sie nicht hinschreiben. Als wenn ein „innerer Richter“ Dir zuruft: „Damit machst Du dich doch bloß lächerlich! Das ist doch gar nicht zu realisieren.“

Du quälst Dich voran.

Bei zwanzig Ideen willst Du am liebsten aufgeben. Der Coach besteht darauf, dass Du die Übung zu Ende bringst.

Nach der 27. Idee gibt sich dein innerer Richter geschlagen: „O.K., haue alles raus was Dir einfällt, Hauptsache wir werden mit dieser blöden Aufgabe fertig!“

Und jetzt beginnen die wirklich kreativen Ideen zu fließen. Du schreibst und schreibtst, hältst inne und schreibst weiter.

Irgendwann bist Du fertig.

Und siehe da, es sind schon auf den ersten Blick viele Ideen, die durchaus Potential haben.

Wie gut, dass Du den inneren Richter ausgeschaltet hast!

Fazit:

Diese Übung kann in den unterschiedlichsten Bereichen angewendet werden, ob nun in der Partnerschaft, in der Freizeit oder im Beruf. Teste es aus und zapfe Deine vorhandene Kreativität an. Du wirst überrascht sein.

 

Bildquelle: by_Rainer-Sturm_pixelio.de_.jpg

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